Der französiches Freitaucher Loic LeFerme starb während eines Trainingstauchganges.
Loic LeFerme
Nizza, Frankreich (11.04.2007) - Der frühere Weltrekordhalter im Freitauchen in der
Kategorie "No limit" verstarb während eines Trainingstauchganges in der
Nähe von Nizza. Loic LeFerme hatte die Weltrekorde in dieser Kategorie
mit einer erreichten Tiefe von 171 Metern aufgestellt.
LeFerme wurde 36 Jahre. Er trainierte an der Küste von
Villefranche-sur-Mer, in der Nähe von Nizza als das Unglück passierte.
"Er konnte von seinem Tauchgang nicht mehr aufsteigen". Erklärte ein
Sprecher des Nautic Clubs in Nizza. Auf der Homepage des Tauchers
ist zu lesen, dass Loic LeFerme bei seinem Übungstauchgang bewustlos wurde.
"Er blieb einfach am Boden. Erst die Rettungstaucher, die sein Training
begleiteten konnten den Körper an die Wasseroberfläche zurückbringen.
Die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen hatten keinen
erfolgt". Sagte der Sprecher.
Beim "No limit" tauchen wird versucht eine möglichst große Tiefe zu
erreichen. Die Taucher dürfen keine Atemgeräte mit sich führen. Im Gegensatz
zu anderen Disziplinen beim Freitauchen, darf der Taucher die Gewichte, die Ihn
nach Unten ziehen selbst bestimmten. Auch darf der Taucher in der Tiefe einen Hebesack
für den Aufstieg benutzen. Durch die großen Tiefen, die bei dieser Disziplin erreicht werden
ist diese Sportart spektakulär aber auch sehr gefährlich.
LeFerme trainierte für den Versuch seinen im Jahre 2006 abgegebenen
Weltmeistertitel in der Kategorie "no limit" wieder zu erringen. Diesen
mußte er im August 2006 an den Österreicher Herbert Nitsch abgeben,
nachdem dieser eine Tiefe von sage und schreibe 183 Metern erreicht hat.
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