Höhlentaucher nach 28 Jahren in Griechenland geborgen
foto: U.S. Air Force
Vouliagmeni , Griechenland (02.03.2007 ) - Seit über 28 Jahren
werden zwei Soldaten der US Air Force und ein Zivilist nach einem
Höhlentauchgang in dem Thermalsee von Vouliagmeni an der Küste von
Griechenland vermißt. Die Gebeine der drei Opfer wurden der U.S.
Luftwaffe übergeben und von Pathologen eine DNA-Analyse unterzogen.
Wie von den U.S. Streitkräften zu erfahren war wurden die Überreste der
drei Taucher und deren Equipment vor einem Jahr von freiwilligen
Tauchern der Pan-Hellenic Association aus den Unterwasserhöhlen in der
Bucht von Vouliagmeni geborgen. Die Gebeine der Toten wurden nun von der
griechischen Regierung an die U.S. Behörden übergeben und über den
Luftwaffenstützpunkt Ramstein nach Amerika ausgeflogen.
Nach ersten Untersuchungen an den Tauchgeräten der Verunglückten Taucher
konnte festgestellt werden, daß die Ausrüstung aus dem Bestand des U.S.
Militärs stammte. Um Gewißheit zu erlangen unterziehen Pathologen die
Gebeine einem DNA-Test, nachdem erste Untersuchungen an der Universität
von Athens zu keinem Ergebnis gekommen sind.
Vouliagmeni ist eine Halbinsel, die ungefähr 20 Kilometer östlich von
Athen liegt. Die Unterwasserhöhlen in dem Thermalsee von Vouliagmeni
gelten als extrem gefährlich. Heimtückische Strömungen können die Lage
in den Höhlen von einer Sekunden auf die andere verändern. So kam im
Jahre 1990 ein weitere Taucher in den Höhlen ums Leben, als er die
Leichen der drei U.S. Amerikaner fotografieren wollte.
Von Scott Schonauer
Mit freundlicher Genemigung der Magazin Stars & Stripes. (c) 2007 Stars & Stripes
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