Umgerechnet 7440 EURO Preisgeld für Ideen zur Tauchsicherheit.
foto: Joachim Kant (pixelquelle.de)
London, UK (25.02.2005) - Der englische Tauchverband BSAC hat ein Preisgeld für die beste Idee zur
Verbesserung der Tauchsicherheit ausgegeben. Gesucht wird die Idee zu
einem Gerät mit dem verunglückte Taucher unter Wasser geortet werden können.
Die Idee zu diesem Preisgeld kam dem Verband, als zwei erfahrene Taucher
tödlich verunglückten. Die beiden Leichen der Taucher konnten erst mit
hohem Kostenaufwand und mit dem Einsatz von Freiwilligen sieben Wochen
nach dem Verschwinden gefunden und geborgen werden.
Der Britische Sub Aqua Club sucht prämiert denjenigen mit umgerechnet
7440,-- EUR, der das einfachste, kostengünstigste und wirkungsvollste
Gerät entwickelt, welches das wieder auffinden von verunglückten
Tauchern ermöglicht.
Das Gerät sollte bis zu einer Tiefe von 200 Metern funktionieren, einen
Wasserdruck von 31 Bar aushalten und eine Reichweite von bis zu 400
Metern haben. Das Gerät sollte auf gängige Echolot Signale antworten
und dies mit einer Laufzeit von bis zu zwei Monaten bei einer
Wassertemperatur von 10 Grad Celsius.
Auch sollte das Gerät in der Lage sein ein Signal auszusenden, welches
ein verunglückter Taucher aussenden kann. Diese Signal sollte bis zu 48
Stunden funktionieren. Gegebenenfalls sollte diese Signal automatisch
nach überschreiten einer maximalen Tauchzeit ausgelöst werden.
Wird für die Umsetzung ein zweites Empfangsgerät an Land benötigt, so
sollte diese Gerät die Kosten in Höhe von 150 Pfund nicht überschreiten.
Interessierte Gruppen (Hersteller/Schüler/Studenten) können sich bis zum
01. März 2007 unter der
Registrierungseite
registrieren.
Nähere Informationen finden Sie unter
http://www.bsac.org/page/631/divetrack-competition.htm.
WEITERE THEMEN: