Mehrmalige Infektionen mit Malaria hemmt die Ausbreitung

Malaria Prophylaxe

Mehrmalige Infektionen mit Malaria hemmt die Ausbreitung


Mehrmalige Infektionen mit Malaria hemmt die Ausbreitungfoto: Wikipedia
Radboud, Niederlande (28.03.2007) - Menschen die oft mit Malaria angesteckt werden können eine Immunität gegen den Plasmodium Erreger entwickeln. Diese Immunität hemmt die Ausbreitung des Erregers im Larfenstatium. Der holländische Wissenschaftler Mike von der Kolk entdeckte dies während der Untersuchung über die Malariaausbreitung innerhalb der Bewohner von Kamerun, Senegal und in Indonesien. Nach ein paar Infektionen entwickelten die Bewohner eine Immunität, welche die Verbreitung der Erreger hemmt.

Malaria wird übertragen von Moskitos. Die Moskitos sind dabei nur Überträger, der eigentliche Erreger ist ein Parasit der Gattung Plsamodium. Dieser Parasit benötigt den Moskito zur Vermehrung und zur Verbreitung. Der Parasit Gametozyt ist das Entwicklungsstadium des Parasiten. In diesem Stadium kann der Parasit von erkrankten Menschen auf den Moskito und von dort wieder auf den Menschen übertragen werden.

Zuvor rieft der Parasit im Magen des Moskitos heran. In einer Art Befruchtung entwickelt sich der Parasit zu seinem endgültigen Stadium den Sporozoiten heran. Über den Speichel des Moskitos werden die Sporozoiten auf Menschen übertragen. Im menschlichen Körper vermehren sich die Parasiten rapide und die Person erkrankt.

Die Immunität der Menschen gegen die Malaria verhindert deren Ausbreitung. Van der Kolk fand heraus, dass Menschen, die oft infiziert werden schnell eine Immunität herstellten. Er fand ebenfalls heraus, dass Menschen mit einer hohen Nummer von Gametozyten im Blut häufiger gegen Malaria immun sind.

Mehrmalige Infektionen mit Malaria hemmt die Ausbreitungfoto: Wikipedia

Jedes Jahr werden über 200 Millionen Menschen mit Malaria angesteckt. Über eine Million Menschen sterben jedes Jahr an dieser Krankheit. Jährlich werden rund 1000 Malariafälle nach Deutschland eingeschleppt.

Im Epidemiologischen Bulltin vom 16.Juni 2006 wird darauf hingewiesen dass Reisende in Risikogebieten einen Schnelltest zur Erkennung von Malaria mitführen sollten. Ferner wird darauf hingewiesen, dass die korrekte Handhabung dieses Test erlernt werden sollte. Reisende sollten diesen Test zu Hause zur Übung durchführen und im Zweifelsfall Ihren Hausarzt konsultieren.

Das Robert Koch Institut rät Reisenden, die Malaria-Endemiegebiete aufsuchen wollen, sollten sich vor Antritt der Reise von einem Arzt mit entsprechender Erfahrung über das Malariarisiko und die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen beraten lassen.

Eine Schutzimpfung gegen Malaria steht weiterhin nicht zur Verfügung. Die Anophelesmücken sind nachtaktiv (ab Einbruch der Dämmerung). Eine Expositionsprophylaxe kann das Risiko, an Malaria zu erkranken, deutlich vermindern. Folgende Maßnahmen kommen in Betracht:


Zusätzlich kann eine Chemoprophylaxe angewendet werdne. Die Chemoprophylaxe bietet keinen absoluten Schutz vor einer Malaria, erhöht aber die Sicherheit entscheidend.
















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