TAUCHSPORT - Vier vermisste Taucher im Roten Meer vermutlich Toto - MARSA ALAM - TAUCHUNFALL

Vier vermisste Taucher im Roten Meer vermutlich tot.


Marsa Alam, Ägypten (09.01.2007) - Wie die Ägyptische Tauchvereinigung (Red Sea Association of Diving and Watersports) mitteilt werden seit Samstag den 06.01.2007 drei ausländische Taucher und ein einheimischer Tauchlehrer nach einem Tauchgang in der Nähe von Marsa Alam im Roten Meer vermißt.

Ein fünfter Taucher konnte sich selbst retten, indem er gegen massive Strömung, starken Winden und hohe Wellen an kämpfet und sich an die Küste rettete.

Am Samstag Morgen begannen ein Ägypter, drei Russen und ein Holländer ihren Tauchgang ca. 13 km nördlich der Stadt Marsa Alam. Marsa Alam ist eines der am südlichsten gelegenen ägyptischen Urlaubsansiedlungen am Roten Meer und liegt ca. 700 Kilometer süd-östlich von Kairo. Die Fünf tauchten an einen großen Korallenriff und wurden ungefähr 45 Minuten später wieder auf dem Tauchboot erwartet.

Laut Aussage des Besitzers des Tauchbootes begann er die Suche nach den Vermißten sofort nachdem diese nicht zurückgekehrt sind. Nachdem er die Taucher nicht finden konnte benachrichtigte er den lokalen Tauchshop, die sofort die Behörden informierten.

Einer der russischen Taucher schwamm drei Stunden bevor er die rettende Küste erreichte. Lukyanchenko gab zu Protokoll, dass alle fünf Taucher zusammen aufgetaucht sind und sofort bemerkten, dass sie den Kontakt mit dem Tauchboot in der rauen See verloren hatten. Sie versuchten zusammen an die Küste zu schwimmen. Dabei wurde Lukyanchenko von den anderen getrennt. Als er das rettende Land erreichte wurde er sofort in ein Krankenhaus gebracht.

Um 11:30 Uhr starteten die ägyptischen Behörden eine massive Suche mit Helikopter und Booten. Laut Aussage des Verantwortlichen für die Suche Herr Abdelgeleel betrug die Wassertemperatur im Roten Meer um die 20 Grad und die Aussichten wurden als gut beschrieben.

Nach einer vier Tage andauernden Suche in der 15 Schiffe und ein Helikopter beteiligt waren, konnten keine Spuren der Taucher gefunden werden. "Es tut uns leid zu sagen, dass es keine Chance mehr gibt die Taucher lebend zu finden". Räumte Alaa El Din Abdelgeleel ein. "Wir schränken die Suche auf die Küste ein und suchen nur noch nach den Körpern der Taucher."

Wie die russische Agentur PNA berichtete wurde der lokale Tauchveranstalter von allen Vorwürfen freigesprochen. Eine Inspektion zeigte, dass das Tauchzentrum alle nötigen Lizenzen besaß und dass die Tauchausrüstung in gutem Zustand ist. Aus der Befragung des überlebenden Tauchers wurde auch der Kapitän des Tauchbootes von allen Vorwürfen freigesprochen. Laut Lukyanchenko hatte das Tauchboot keine Chance die Taucher in der rauen See zu finden.















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