Vermißter Taucher findet nach 10 Stunden alleine zurück an Land. - Tauchunfall - TAUCHEN

Vermißter Taucher findet nach 10 Stunden alleine zurück an Land.


Vermißter Taucher findet nach 10 Stunden alleine zurück an Land. - TauchunfallBild: photocase.com
Cancun, Mexico (19.12.2006) - Der mit über 600 Tauchgängen erfahrene Taucher Don Roesler verbrachte zehn erschreckende Stunden im Golf von Mexiko und kämpfte gegen starke Strömungen und große Wellen an. Ein Sturm verhinderte durch die Rettungskräfte aufgefunden zu werden.

Wie aus amerikanischen Medien zu erfahren war plante Don Roesler und weitere Taucher am 3. Dezember dieses Jahres ein gesunkenes Navy Wrack zu erkunden. Roessler, der das Wrack bereits dutzende Male betaucht hat sagte. "Unser Tauchplan war, das wir nachdem wir ins Wasser gesprungen sind, sofort abtauchens wollten."

Eine ungewöhnlich starke Strömung, die bisher noch niemals an dieser Stelle aufgetreten war riß Roesler mit sich und in die offene See hinaus. Gut eine halbe Meile entfernt von den anderen Tauchern kam Roesler wieder an die Oberfläche. "Ich habe sofort versucht die Anderen mit dem Signalhorn auf mich aufmerksam zu machen. Leider stand der Wind ungünstig und sie konnten mich nicht hören", sagte Roesler.

Roesler blies sofort sein Tauchjacket auf, und benutzte es wie ein Floß um an der Wasseroberfläche zu treiben. Bereits am Nachmittag waren zehn Boote und 80 Personen mit der Suche nach Ihm beschäftigt. Aber die Suchmannschaften suchten an der falschen Stelle. Nachdem seine Frau sechs Stunden später von dem Verschwinden von Roesler erfuhr charterte Sie sofort einen Hubschrauber um die Suchmannschaften zu unterstützen.

Zweimal tauchte der Hubschrauber in der Nähe von Roesler auf. "Ich habe mit meiner Signalboje dem Hubschrauber gewunken, aber wegen des Regens konnten Sie mich nicht sehen." sagte Roesler. Es war in den Abendstunden als er sich den Vorsatz gab einen klaren Kopf zu bewahren. Nur so könne er diese Feuerprobe bestehen. Um seinen Durst zu Stillen versuchte Roesler mit seiner Taucherbrille den Regen aufzufangen.

Als er gegen Abend sein Tauchjacket wieder anzog und alles sicher verschnürt hatte tauchten ungefähr sechs Meilen entfernt Lichter auf. Die Lichter kamen von einem Hotel auf einer in der Nähe gelegenen Insel. Er versuchte nun auf die Lichter zuzuhalten benutzte dann jedoch seinen Kompaß. Durch die aufgewühlte See war es jedoch sehr schwierig die Richtung zu halten.

Nach zehn Stunden im Golf von Mexiko bekam er endlich einen Stein an der Küste der Insel zu fassen. "Ich sah jemanden auf einer Mauer sitzen und rief nach Hilfe. Sofort kamen zwei oder drei Personen und haben mich aus dem Wasser gezogen".

Obwohl Roesler 10 Stunden im Wasser getrieben war hat er keine Unterkühlung erfahren und war ein wenig dehydriert. Bereits zwei Tage später war er wieder auf den Beinen und auch wieder beim Tauchen.
















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